Gipsabfälle in Hamburg entsorgen und was man zu beachten hat

Zwar ist das Recycling von Gipsabfällen an sich nichts Neues, in Deutschland beginnt sich die getrennte Gipsabfallsammlung allerdings erst in den letzten Jahren richtig durchzusetzen. Immer noch werden Gipsabfälle, die in größeren Mengen vor allem beim Hausbau und Abriss anfallen, häufig gemeinsam mit anderen Abfällen als Baumischabfall oder Baustellenabfall gesammelt und abgefahren. In diesem Fall werden die Gipsabfälle nach Abtransport von Seiten der Entsorgungsunternehmen getrennt und an die Recyclingwirtschaft weitergeleitet.

Seit technologischer Neuerungen und neu entstandener Unternehmen, die Gips recyceln, kann sich heute ein extra Container für Gipsabfälle auf Baustellen lohnen. Die Menge des teurer zu entsorgenden Baumischabfalls wird teils drastisch vermindert und die Umwelt wird durch die Sicherstellung eines Recyclings der Gipsabfälle auch geschont.

In naher Zukunft wird das Entsorgen von Gipsabfällen in einem Container für Baumischabfälle nicht mehr erlaubt sein. Schon jetzt weigern sich viele Annahmestellen oder Sortieranlagen Baumischabfälle mit Gips anzunehmen oder berechnen einem dementsprechend höheren Entsorgungspreis.

Container für Gipsabfälle in Hamburg abholen lassen

Zwar gibt es noch keine offiziellen Richtlinien inwieweit und ab welchen Mengen Gipsabfälle zwingend getrennt von Baumischabfall gesammelt werden muss, allerdings führt allein der ökonomische Anreiz dazu, dass sich diese Trennung immer weiter durchsetzt. Die Abfuhr von Gipsabfällen ist durch das mögliche Recycling und die wegfallende Sortierung durch den Entsorger mengenmäßig deutlich günstiger, als der von Baustellenabfällen, bzw. Baumischabfällen. Bei kleinen Arbeiten, wie der Renovierung einer Wohnung oder eines Zimmers oder dem Einziehen weniger Rigips-Wände, lohnt sich ein extra Container für Gipsabfälle nur bedingt. Bei allen größeren Baumaßnahmen, insbesondere dem Abriss, sollte dies heutzutage aber Usus sein, solange keine äußeren Umstände dagegen sprechen (z.B. das Fehlen einer Recyclingstätte im näheren Umkreis). Beim Bau und Ausbau rechnet man bei Arbeiten mit vorgefertigten Gipsbauelementen mit einem Verschnitt von 4% bis 5% der gesamten verbauten Menge. So kann schon vor Beginn in etwa die benötigte Containergröße für Gipsabfälle ausgerechnet werden, beziehungsweise sich von dieser Menge ausgehend für oder gegen einen extra Container für Gipsabfälle entschieden werden.

Was sind Gipsabfälle und müssen diese ohne Restbestände entsorgt werden?

Gips ist die Bezeichnung für Calciumsulfat und ist einer der ältesten Baustoffe. Schon in der Jungsteinzeit wurde Gips in der Türkei zur Verzierung von Innenräumen genutzt. Heute wird Gips immer noch im Innenausbau von Häusern benutzt. Hier allerdings in von der Industrie schon weiterverarbeiten Formen wie Gipsputz, Stuckwerk, Gipskartonplatten oder Gipswandbauplatten (Rigips – Platten). Je nach Umfang der beim Bau oder Abriss anfallenden Gipsabfälle (beim Bau häufig Verschnitte) lohnt sich die Anmietung eines Containers exklusiv für Gipsabfälle. Bei nur kleinen Mengen von anfallenden Gipsabfällen kann dieser aber auch als Baumischschutt bzw. Baustellenabfall entsorgt werden. Um für das Recycling in Frage zu kommen, müssen die Gipsabfälle dabei nicht unbedingt rein sein. Typische Rückstände wie Nägel, Schrauben, Tapeten und vieles mehr kann problemlos mit entsorgt werden, da diese Verunreinigungen beim Recycling Prozess automatisch entfernt werden. Da Gips Sulfate enthält, stellte dieser Baustoff lange ein Problem bei anfallendem Bauschutt dar und musste auf Deponien gelagert werden. Auch wenn Gips schon früher recycelt wurde, ist dies ab dem Jahr 2001 aufgrund neuer Techniken zu annähernd 100 Prozent möglich. Auch die meisten Rückstände (Metalle, Papier), die mit dem Gips angeliefert werden, können häufig recycelt werden.

Kann jeder Gipsabfall im Container für Gipsabfälle entsorgt werden?

Hier ist es das klassische: Ja, aber… An sich können jegliche Gipsabfälle recycelt werden, vom Stuck über Rigips – Platten bis hin zu Verbundstoffen, bzw. gipshaltigem Stein. Probleme entstehen allerdings bei einer Kontaminierung durch giftige oder schädliche Stoffe, wie sie beim Abriss alter Häuser schon einmal anfallen können. Bei Häusern neueren Baujahrs und den entstehenden Ab- und Verschnitten beim Hausbau heute, kann aber eigentlich gedankenlos jeglicher Gipsbaustoff als recyclebares Material in einem extra Container für Gipsabfälle entsorgt werden.

Im Hinblick auf das Schonen der natürlichen Ressourcen und unter Umweltgesichtspunkten ist die Trennung von Gipsabfall zum Recyclen unbedingt angesagt, da jährlich enorme Mengen dieses Baustoffes anfallen. So liegt die Menge von Gipsabfall pro tausend Einwohnern in Dänemark und in den Niederlanden bei 2 Tonnen pro Jahr, in Belgien gar bei 3,2 Tonnen pro tausend Einwohnern und Jahr. Die anfallenden Mengen dürften in Deutschland in etwa vergleichbar sein.

Der Grundstoff von Gips, Calciumsulfat, kann zwar auch industriell hergestellt werden, hauptsächlich wird jedoch auf die vorhandenen natürlichen Ressourcen zurückgegriffen, die zu den heute üblichen Gipsbauelementen weiterverarbeitet werden. Wie alle natürlichen Rohstoffe sind auch die Vorkommen von Gipskristallen und gipshaltigem Gestein endlich. Durch das Recycling sinkt damit langfristig nicht nur der Preis von Gips als Rohstoff, da dieser dem Kreislauf nicht entnommen wird, sondern hilft auch dabei die natürlichen Ressourcen zu schonen.

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