Mutterboden in Hamburg fachgerecht entsorgen lassen

Mutterboden ist ein wertvoller Rohstoff, bei dem eine fachgerechte Entsorgung unbedingt notwendig ist. Anders als bei der Entsorgung anderer Boden Abfallsorten wie Boden mit Steinen, muss Mutterboden zur Weiterverwendung lediglich gesiebt werden, um eventuelle Fremdstoffe und kleine Steine herauszufiltern, die sich bei der Sammlung vor Ort nicht sinnvoll entfernen lassen. Dabei sollte vor einer unbedachten Entsorgung von Mutterboden zuallererst geprüft werden, ob dieser nicht selbst weiter zur Gartengestaltung gebrauchen werden kann. Ansonsten ist die Abfuhr von reinem Mutterboden meist besonders günstig, da dieser gute Preise erzielt und nicht in aufwendigen Verfahren recycelt werden muss.

Mutterboden in Hamburg abholen lassen

Für die Entsorgung von Mutterboden gibt es in Hamburg jede Menge Möglichkeiten. Neben der Weiterverwendung im eigenen Garten zur Anlage neuer Beete oder Rabatten kann Mutterboden in kleineren Mengen (meistens bis zu einem Autoanhänger voll) selbstständig zu einem Recyclinghof abgefahren werden. Wer den Platz hat, kann den Mutterboden auch auf dem eigenen Grundstück zwischenlagern und zum Verkauf im Internet inserieren.

Bei Hamburgern, wie in Sülldorf, die in der Nähe von noch in Betrieb stehenden Bauernhöfen leben, kann Mutterboden meist auch unproblematisch an diese verschenkt werden. Die allermeisten Bauern freuen sich über ein solches Angebot und können Mutterboden an sich immer gebrauchen.

Bei größeren Mengen Mutterboden, wo die Zwischenlagerung oder eigene Abfuhr zu zeitraubend ist, bieten wir Container in verschiedenen Größen an, in denen Mutterboden gesammelt werden kann. Wir stellen den Container nach Ihren Wünschen im ganzen Hamburger Stadtgebiet auf und holen diesen nach Befüllung wieder ab – egal ob in Iserbrook, Niendorf oder Pöseldorf. Nach der Abfuhr führen wir den Mutterboden wieder dem Ressourcenkreislauf zu und stellen so sicher, dass diese wertvolle Ressource nicht verschwendet wird.

Was ist Mutterboden und was macht diesen so wertvoll?

Unter dem Begriff Mutterboden, der je nach Region auch als Muttererde oder Oberboden bezeichnet wird, wird der oberste Horizont des Erdbodens verstanden. In unseren Breiten ist der Mutterboden zumeist zwischen 20cm und 30cm dick und weist im Gegensatz zu den tiefer gelegenen Erdschichten eine besonders hohe Nährstoffdichte, Humus (organische Substanzen) und Kleinstlebewesen auf (Edaphon), auf. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Mutterboden für das Wachstum von Pflanzen besonders wichtig. Damit stellt er einen wichtigen Bestandteil unserer Lebensgrundlage dar, weshalb ein sorgsamer Umgang mit dieser endlichen Ressource, die unter anderem durch Erosion, Versiegelung und Verschmutzung bzw. den Eintrag von Giftstoffen gefährdet ist.

Aufgrund seiner Bedeutung als natürliche Ressource darf Mutterboden nicht zusammen mit anderen Böden entsorgt werden und muss auf Baustellen zudem fachgerecht gelagert werden, da er aufgrund der organischen Substanzen faulen kann. Mutterboden ist in Deutschland unter anderem durch §20 des Baugesetzbuches (Schutz des Mutterbodens) geschützt.

Bei welchen Arbeiten fallen große Mengen Mutterboden an?

Insbesondere bei der Errichtung von Neubauten fallen häufig große Mengen Mutterboden an. Auch bei der Umwandlung von Garten- oder Grünflächen zu Straßen, Parkplätzen oder bei der Befestigung von Einfahrten zu Häusern fällt mitunter viel Mutterboden an, der nicht als Füllstoff verwendet werden sollte.

Gerade bei Neubauten ist vor allem aus statischen Überlegungen und einem geplanten Kelleraushub die Entfernung von Mutterboden notwendig. In den allermeisten Fällen weist dieser nicht die nötige Festigkeit auf, um Bauten auf ihm zu errichten. Bei der Umwandlung zu Parkplätzen und der Anlage einer Einfahrt stellt es zwar kaum ein echtes Problem dar, ist aber eine unnötige Verschwendung natürlicher Rohstoffe, die möglichst umgangen werden sollte. Bei der Anlage von Wegen durch den Garten – ob mit Kies oder Platten – muss der Mutterboden aber nicht unbedingt entfernt werden.

Container für Mutterboden in Hamburg mieten: was ist zu beachten?

Wenn ein Container für Mutterboden in Hamburg gemietet wird, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu bedenken. Dabei ist es am wichtigsten, dass der Mutterboden „rein“ gesammelt wird. Das bedeutet, dass dieser keinesfalls mit Bauschutt vermengt oder vermischt werden darf. Hierdurch würde der Mutterboden nicht nur sofort seinen Status als solchen, sondern darüber hinaus auch noch seinen Wert verlieren. Zudem muss darauf geachtet werden, dass abgetragener Mutterboden fachgerecht gelagert wird. Aufgrund des für diesen Bodentypen charakteristischen hohen Anteils an organischen Substanzen, kann Mutterboden sehr leicht faulen und dadurch verderben.

Um sicherzugehen, dass Mutterboden als sauber oder rein eingestuft wird und im Anschluss an die Entsorgung problemlos wiederverwendet werden kann, sollte sich am Besten an diese einfachen Regeln gehalten werden, was in einen Container für Mutterboden gehört und was nicht.

Als Mutterboden im Sinne der Definition gelten dabei: Dunkle, nicht lehmige Erde oder Boden oder auch Erdaushub oder Bodenaushub genannt. Kleinere Steine oder Wurzeln können auch im Boden enthalten sein.
Nicht als Mutterboden gelten: Verunreinigtes oder kontaminiertes Erdreich, lehmiger Boden, heller Boden oder alter Füllsand, Steine die größer sind als ca. 10cm oder große Baumwurzeln und natürlich jegliche andere Abfälle aus Plastik, Holz oder Metall.
Wenn Sie weitere Fragen rund um Mutterboden und Container für deren Entsorgung benötigen, rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

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