Styropor (unbelastet)

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Styropor in Hamburg und Umgebung entsorgen

Das gute alte Styropor hat sich in Teilen zu einem echten Sorgenkind der Abfallentsorgung entwickelt. Insbesondere viele der in Häusern verbauten Dämmstoffe aus Styropor gelten heute als Sondermüll und stellen neuerliche Renovierungen, Abrisse oder Umbauten mitunter vor zunehmend große Probleme.

Schuld daran ist nicht der Grundstoff Styropor (eigentlich Polystyrol, meist in seiner expandierten Form, das heute auch unter dem Namen Airpop angeboten wird), sondern an dem häufig verwandten Brandschutzmittel HBCD, das den Dämmplatten für Häuser beigegeben wird.

Für Ihren im Alltag zu Hause oder im Büro anfallenden Styropor Abfall hat sich hingegen nichts geändert. Dieser kann nach wie vor in der gelben Tonne oder – in größeren Mengen – auf einem Recyclinghof abgegeben werden, solange er nicht verunreinigt ist. Im Falle einer Verunreinigung gehört Styropor in den Restmüll.

Container für die Abfallart Styropor in Hamburg abholen lassen

Wenn Styropor entsorgt werden muss, bietet sich ein extra Container an. Bei der Entsorgung von Styropor Dämmelementen, die mit dem Brandschutzmittel HBCD versetzt sind, sollte zusätzlich auch für diesen Abfall einen extra Container bestellt werden. Bei geringen Mengen von mit HBCD versetztem Styropor, ist es am Besten im Vorhinein miteinander nach einer Lösung zu suchen.

Wir bieten im ganzen Hamburger Stadtgebiet die Aufstellung von Containern für Styropor an. Die Abholung kann dabei zeitnah allen Bedürfnissen entsprechend erfolgen.

Es ist darauf zu achten, dass immer eine gewissenhafte Trennung von verschieden behandeltem oder stark verschmutztem Styropor erfolgt.

Styropor unbelastet entsorgen in Hamburg

Was ist Styropor eigentlich?

Bevor wir uns der Entsorgung von Styropor zuwenden, soll hier erst einmal erklärt werden, was Styropor eigentlich ist und wieso es so viele verschiedene Namen für dieses Material gibt.

Technisch gesehen handelt es sich bei Styropor um Polystyrol das in dichter und expandierter Form hergestellt werden kann. Das klassische Styropor ist die expandierte Polystyrol Variante und besteht bis zu 98% aus Luft.

Neben der Nutzung als Verpackungsmaterial, kommt Styropor aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften in Schutzanwendungen (wie z.B. dem Fahrradhelm) oder aufgrund seiner extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit, als Dämmmaterial beim Hausbau zum Einsatz.

Dichtes Polystyrol ist annähernd glasklar und sehr viel schwerer als die expandierte Variante und wird nur selten in industriellen Vorgängen oder Umgebungen verwendet. Polystyrol ist Wasser- und Wetterbeständig, verrottet allerdings unter UV-Einstrahlung und ist daher für Anwendungen im Freien nicht sonderlich geeignet.

Problematisch ist vor allem das Brandverhalten von Styropor, weswegen den Dämmplatten beim Hausbau Brandschutzmittel beigefügt werden müssen, um die vorgeschriebenen Brandschutzordnungen zu erfüllen. Diese Zusätze, insbesondere das schon angesprochene persistente (schwer abbaubare) HBCD können zu schwerwiegenden Problemen bei der Entsorgung führen.

Entsorgung von unbehandeltem Styropor in Hamburg

Das als Verpackungsmaterial und im Haushalt anfallende Styropor ist nicht mit Zusatzstoffen versehen und daher unproblematisch zu entsorgen. Kleinere Mengen können gleich mit in der Gelben Tonne entsorgt werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich allein wegen des Volumens eine Abfahrt zum nächstgelegenen Recyclinghof.

Falls sich wie bei der Neueinrichtung eines Büros einmal sehr große Mengen an Verpackungsmaterial und Styropor anfallen sollten, kann ein Container für Gewerbeabfall die richtige Wahl sein. Wichtig ist dabei immer, dass das Styropor nicht verschmutzt bzw. mit fremden Substanzen verunreinigt ist. Dies kann bei der anschließenden Entsorgung bzw. dem Recycling zu Problemen führen.
Auf Baustellen fällt mitunter viel Verpackungsmaterial an. Darunter befindet sich auch schon mal Styropor. Hier muss genau darauf geachtet werden, ob es sich bei den Styroporabfällen um unbehandeltes Styropor (Verpackungsmaterial) oder ein Styropor handelt, dass auch im Bau Verwendung finden kann. Diese sind immer mit Brandschutzmitteln versehen und müssen im Zweifel getrennt gesammelt werden. Unbehandeltes Styropor kann problemlos in einem Container mit Baumischschutt bzw. Baustellenabfall mit entsorgt werden.

Entsorgung von mit HBCD behandeltem Styropor in Dämmmaterialien

Bei mit Brandschutzmitteln behandeltem Styropor ist auf das verwandte Brandschutzmittel zu achten.

Einige sind wenig problematisch und können mit in den Baumischschutt. Andere, wie das angesprochene HBCD, müssen getrennt gesammelt werden und gelten offiziell als Sondermüll. Je nach Bundesland gibt es allerdings Ausnahmen und besondere Richtlinien für die Entsorgung von HBCD haltigem Styropor.

Falls beim Bau am Haus Zweifel bestehen sollten, sollte ganz Abstand von dieser Art Styropor gehalten werden. Hier ist es ratsam, nach einer umweltfreundlicheren Alternative suchen. Neben ökologisch unbedenklichen natürlichen Dämmmaterialien, die in den letzten Jahren (wieder) entwickelt wurden, gibt es auch bei Dämmplatten aus Styropor Alternativen zu den mit HBCD behandelten Varianten. Selbst wenn dies in der Anschaffung teurer sein sollte, so ist die Entsorgung der Verschnitte schnell um ein vielfaches teurer, als bei anderen Dämmmitteln oder Styroporen mit alternativen Brandschutzmitteln.

Container für Styropor für den Umzug oder Bauvorhaben mieten

Sollten weitere Fragen oder Unsicherheit zur Entsorgung von Styropor bestehen, helfen wir unseren Kunden selbstverständlich jederzeit gerne weiter und stehen mit Rat und Tat zur Seite!

Unsicher welche Abfallart Sie haben?
Unser Team berät Sie gerne.

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